Ein neues Heft ist wie ein neuer Anfang

Oktober 1, 2015

Die Schule hat heute wieder begonnen. Ich sitze in der ersten Stunde Wirtschaftsmathematik und schlage mein Heft auf. Es ist leer. Jede Seite noch unbenutzt. Ein Freund sagte mir einmal „Ein neues Heft ist wie ein neuer Anfang“. Und da hatte er recht. Man hat noch einmal die Möglichkeit von vorne anzufangen und alles auf Anfang zu setzen. Ich strich mit den Fingern über das noch leere, unberührte und leblose Heft. „Ein neuer Anfang“, lächelte ich still in mich hinein und widmete meine Aufmerksamkeit wieder der Stimme des Professors.
Er war noch immer dabei die Anwesenheitsliste durchzugehen. „Lukas Mai“, las er jetzt vor. Ich sah mich um. Genau wie die anderen dreiundzwanzig Köpfe drehte ich meinen Kopf nach rechts und schaute in die Augen eines kleinen, unscheinbaren Lockenkopfs. „Ja“, piepste er hervor und schob dabei seine Brille ein Stück nach oben. Das war also der schüchterne Lukas. „Jennifer von Leuden“, erklang erneut die Stimme des Professors. „Das bin ich“, winkte das Mädchen links neben mir und erhob sich. Wie eine prima Ballerina im rosa Minikleid und knallig pinkem Lippenstift drehte sie sich im Kreis und beendete ihren Auftritt mit einem „Jennifer Marie Celine von Leuden die erste, wenn ich sie bitten darf, Herr Professor.“. Erst als der Professor nickte, setzte sie sich wieder. Das war dann wohl prima Ballerina Jennifer. Oh Verzeihung, ich meinte natürlich Jennifer Marie Celine von Leuden die erste. Als nächstes wurde eine „Maya Koch“ aufgerufen. Daraufhin erhob erhob sich die fleischige Hand eines molligen Mädchens. „Ja, hier“, schmatze sie mit vollem Mund und steckte sich das letzte Stück Schokolade in den Mund. „Die pummelige Maya also“, lachte ich in mich hinein und beobachtete sie dabei, wie sie ihre Schokoladenfinger ableckte. „Dann haben wir den Tim Brauer“, hallte die Stimme des Professors durch den Saal. „Verdammt, hat meine Mutter mich doch auf die Anmeldeliste geschrieben“, flüsterte die Stimme des Junges in der letzten Reihe, der es sich gleich auf zwei Stühlen bequem gemacht hatte. Ein Lachen ging durch den Raum und ich speicherte Tim als den „Lustlosen“ ab.
Bei den nächsten Aufrufen höre ich nicht mehr zu. Die Liste schien endlos lang zu sein. Manch einer sprang wild auf, wenn sein oder ihr Name erklang. Manch einer blieb aber auch sitzen und erhob die Hand. Andere wiederum nickten bloß mit dem Kopf und wieder andere warfen dem Professor lediglich ein Augenzwinkern zu. Ich schaute aus dem Fenster. In der Scheibe spiegelten sich die Gesichter der Schüler wieder. Das Mädchen hinten links stand gerade auf und tänzelte im Kreis. Danach steckte der große Junge neben ihr die Hand in die Höhe. Ich hörte längst nicht mehr zu. Ich beobachtete bloß und grinste hin und wieder einmal. So, als würde ich zuhören.
Nun sah ich, wie der Professor eine zweite Liste aus seiner Tasche zog. Erneut bewegten sich seine Lippen. Die Hand des Jungen in der ersten Reihe schoss in die Höhe, dann winkte das Mädchen neben ihm und warf der Klasse ein Lächeln zu. Dann das Mädchen aus der zweiten Reihe und der Junge aus Reihe Nummer vier. Und dann? Niemand. Die Lippen des Professors bewegten sich ein zweites Mal im selben Rhythmus wie vor wenigen Sekunden. Vierundzwanzig Köpfe, inklusive der Kopf des Professors, drehten sich jetzt nach links und rechts. Anscheinend schien etwas nicht in Ordnung zu sein. Eventuell fehlte jemand. Ich stimmte den drehenden Köpfen und den suchenden Augen der anderen Vierundzwanzig mit ein. Genau wie sie drehte ich mich nach links und rechts und ließ dabei meinen Blick durch den Raum schweifen. Niemand meldete sich.
Die Lippen des Professors bewegten sich ein drittes Mal im selben Rhythmus. Dieses Mal hörte ich aber seine Worte. Seine Stimme war jetzt sehr laut. „Mooonnnaaa Kühlewind“, schallte es durch den Raum. Dabei zog er das M so weit mit dem O auseinander und das N sprach er so weit entfernt vom A, dass es sich anhörte, als würde er vier Personen auf einmal ansprechen. Vielleicht tat er es ja sogar und die vier Personen, die er gleichzeitig aufrief, waren jetzt ganz unsicher und wussten nicht recht, wie sie sich verhalten sollten. „Sollte lieber M als erstes aufstehen, dann O, dann N und dann A? Oder sollten alle vier sich gleichzeitig erheben? Sollte besser nur M aufstehen oder am besten nur O, N oder A?“, fragte auch ich mich.
Für einen kurzen Moment jedoch vergaß ich die Frage und die nächste Frage holte mich ein. „Wie sollte ich mich vorstellen, wenn ich aufgerufen werde?“ Sollte ich aufstehen oder sitzen bleiben? Ich könnte mich auch drehen wie prima Ballerina die erste oder ein Stück von meiner nichtvorhandenen Schokolade, aber meines vorhandenen Apfels, abbeißen. Würde man mich dann als prima Ballerina die zweite einspeichern oder mich als Pummelchen Nr. Zwei in Erinnerung behalten? Vielleicht sollte ich dann doch besser, wie der schüchterne Lukas, einfach nur „Ja“ piepsen. Aber dann würde das bedeuten, dass ich schüchtern bin, und das bin ich nicht. Aber drehen wie prima Ballerina wollte ich mich auch nicht und die Vorstellung mit einem Schmatzenden „Ja“ zu antworten und dabei den halben Apfel wieder auszuspucken, gefiel mir auch nicht.
„Gibt es ein Problem?“, holte mich die Stimme einer Frau mittleren Alters aus den Gedanken. „Ja“, sagte ich, ohne vorher nachzudenken, was ich da eigentlich sagte. Ich merkte, wie mich plötzlich alle ansahen. Vierundzwanzig Köpfe plus der Kopf der Frau, die durch die Tür lugte, drehten sich nach mir. „Und das wäre?“, hakte die Stimme der Frau nach. „Ich weiß nicht“, sagte ich, wieder ohne vorher nachzudenken. „Was weißt du nicht?“, fragte eine andere Stimme. „Ich weiß nicht, was ich tun soll“, sprudelte es ein drittes Mal aus mir heraus. „Du sollst im Grunde genommen erstmal nichts tun und still sein. Die Matheaufgaben gibts gleich. Wir haben hier ein anderes Problem, Frau …“ An dieser Stelle unterbrach ich die schimpfende Stimme des Professors. „Nein, das ist es nicht. Ich weiß nicht, was ich tun soll, wenn ich aufgerufen werde.“ „Was geht denn bei dir ab? Bist du doof? Einfach „Ja“ sagen, Mädchen“, lachte die Stimme von scheinbar „Mr. Ultracool“. „Nein. Das wäre falsch. Dann würden mich alle als „Mona die Langweilige“ einordnen und ich bin nicht langweilig“, erklärte ich. „Was bist du denn?“, fragte mich nun eine besorgte Stimme. Ich senkte den Kopf und eine Träne tropfte auf meinen Tisch. „Das weiß ich eben nicht“, hörte ich mein Unterbewusstsein flüstern und begann mit einem kleinen Monolog.
„Und deshalb weiß ich nicht, wie ich mich vorstellen soll. Ich würde gerne sein wer ich bin. Aber ich weiß nicht wer ich bin. Ich würde mich euch gerne so vorstellen, wie ich bin, aber ich weiß ja nicht, wie ich bin. Deshalb weiß ich nicht, was ich tun soll. Ich würde mich euch gerne so vorstellen wie ich bin, damit ihr wisst, wer ich bin. Ich würde gerne ich sein, aber ich weiß nicht, wer ich bin. Ich würde gerne, dass ihr wisst, wer ich bin. Ich würde gerne, dass ich weiß, wer ich bin. Aber ich weiß es einfach nicht“, beendete ich meinen Monolog.
Stille. Keiner sagte mehr etwas. Keiner bewegte sich mehr. Alle sahen mich nur an. Ihre Blicken verrieten mehr, als tausend Worte. Fünfzig Augen waren auf mich gerichtet und schienen mich zu durchforsten, mich zu durchbohren und irgendwo in mir das zu suchen, was ich bin. Der ein oder andere, dessen Augen sich nach einigen Sekunden schlossen, verriet mir, dass auch er oder sie auf seiner oder ihrer Suche nach dem was ich bin erfolglos blieb. Der ein oder andere, der mir nach einigen Sekunden einen mitfühlenden Blick zuwarf, gab mir zu Verständnis, dass auch er oder sie nicht das „wer ich bin“ in mir gefunden hat. Sie verrieten mir nach und nach alle, dass es eine erfolglose Suche bleiben wird. Nach und nach gab mir jeder Blick zu wissen, dass ich niemals wissen werde, wer ich bin. Nach fünf Minuten hatte sich auch das letzte Augenpaar von mir abgewendet und mit einem tiefen Atemzug von mir abgewendet. Niemand hatte mich gefunden. Jeder wurde bei der Suche nach dem, was ich bin, enttäuscht. Nach einer ganzen Ewigkeit und einer erfolglosen Suche von fünfundzwanzig Köpfen und fünfzig Augen, nach dem was ich bin, holte die Stimme des Professors wieder zurück in die Realität.
Außer mich. Ich war noch irgendwo im irgendwo.
„Wie heißen Sie denn?“, fragte mich der Professor. „Mona“, antworte ich kurz und knapp. „Das Problem wäre damit gelöst“, verabschiedete der Professor die Frau und bat sie die Tür wieder zu schließen.
Bevor die Tür ins Schloss fiel, sah sie mich noch einmal kurz an. Sie warf mir ein Lächeln zu und nickte zweimal zu mir rüber, so als könne …, so als hätte …, so als würde sie einen Hoffnungsschimmer entdeckt haben. Einen Hoffnungsschimmer, der mich wissen lässt, dass es irgendwo im irgendwo eine Antwort auf die Frage „Wer ich bin“ gibt. Doch noch bevor ich sie danach fragen konnte, fiel die Tür auch schon ins Schloss.
„Mooonnnaaa Kühlewind also“, murmelte der Professor langsam vor sich hin und setzte einen Haken auf seiner Liste. Wieder hatte er das M so weit mit dem O auseinander gezogen und das N sprach er wieder so weit entfernt vom A, dass man meinen könnte, er spreche von vier Personen gleichzeitig. „Nein“, antworte ich. „Nein? Aber dieser Name steht nur einmal auf meiner Liste“, sah er mich verwundert an. „Dann bin ich im falschen Kurs. Mooonnnaaa bin ich jedenfalls nicht“, wiederholte ich. Er sah mich verständnislos an und bat mich ein weiteres Mal darum meinen Namen zu sagen. „Mona. Mona Kühlewind“, sagte ich wieder. „Aber sie stehen auf meiner Liste, Frau Kühlewind. Sie sind im richtigen Kurs.“ „Aber ich heiße nicht Mooonnnaaa, sondern einfach nur Mona“, erklang meine Stimme ein bisschen wütender. „Das sagte er doch. Nur eben etwas langsamer“, berichtigte der Junge aus der ersten Reihe.
„Nein. Tat er nicht. Ich bin Mona. Ich bin nicht Mooonnnaaa. Ich passe nicht in vier Namen. Bloß in vier Buchstaben. Deshalb bin ich Mona. Ich wirke vielleicht sehr groß, sehr selbstbewusst und sehr erwachsen, so als könne ich vier Namen auf einmal tragen. Aber das ist falsch. So bin ich nicht. In Wirklichkeit bin ich klein, auch ein bisschen schüchtern und manchmal noch ganz kindlich. Vier Namen würden mich deshalb überfordern, wären viel zu groß. Ich würde mich wohlmöglich verirren. Deshalb bin ich Mona. Ich esse vielleicht auch so viel wie vier Personen, aber ich teile mein Essen nicht gern. Deshalb bin ich Mona. Ich gebe vielleicht auch jeden Monat so viel Geld aus, mit dem auch vier Personen auskommen würden, aber viel kaufen macht mich viel glücklich. Deshalb bin ich Mona. Auch weiß ich, dass ich manchmal so viel weinen, lachen und so laut schreien kann wie vier Personen zusammen, aber ich weine, lache und schreie auch gerne allein. Deshalb bin ich Mona. Ich bin gerne anders. Ich bin gerne anders als Mooonnnaaa. Ich bin gerne einzigartig. Ich bin gerne individuell. Ich bin gerne ich und somit gern ein Unikat. Deshalb bin ich Mona. Und ich bin es gern.“
Plötzlich drehten sich vierundzwanzig Köpfe nach mir um und vierundzwanzig offene Münder schauten mich sprachlos an. „Wow. Wow. Das war grandios, Mona“, beglückwünschte mich der Professor und fing an zu applaudieren. Die ganze Klasse stimmte in seinen Applaus ein.
Der schallende Applaus, der laute Jubel und Worte wie „Wow“, „Wahnsinn“ oder „Krasser Sch****“ holten mich zum ersten Mal wieder zurück in die Realität und mir wurde bewusst, was ich soeben alles erzählte. „Wie peinlich“, dachte ich und umklammerte den Stuhl, um nicht im Erdboden zu versinken.
Der Applaus äbte nach und nach ab bis auch der letzte den Applaus abstellte, als Prima Ballerina die Erste das Wort erhob. „Mona, ich glaube du weiß mehr über dich, als wir über uns selbst wissen.“ „Ja. In der Tat“, bestätigte auch Lukas mit piepsender Stimme und schob seine Brille wieder zurecht. „Ja. Wir wissen alle noch nicht, wer wir sind. Aber du weißt schon am meisten“, fügte der Junge aus der ersten Reihe hinzu. „Komm mal klar, Mona. Ich frage mich immer noch meine Mutter, was ich heute anziehen soll und du fragst dich schon, wer du bist. Weißt du eigentlich, wie reif das schon ist?“, lacht „Mr Ultracool“, der auf einmal gar nicht mehr so cool tut und einfach nur noch total niedlich ist.
„Aber woher wusstet ihr dann, was ihr tun musstet?“, frage ich verzweifelt. „Na ja, wir haben einfach gar nicht drüber nachgedacht und das getan, wonach uns eben war. Ich habe in die Schokolade gebissen, weil ich Hunger hatte“, lacht Maya. „Und ich habe mich gedreht, weil ich schon Hummeln im Hintern hatte und nicht mehr ruhig sitzen konnte“, ruft Jennifer dazwischen. „Ich habe nur „Ja“ gesagt, weil ich einfach bequem bin.“ „Und ich habe dabei ein Lächeln in die Runde geworfen, weil ich es liebe zu lachen.“
„Okay. Ich darf als einfach nicht so viel denken und das tun, wonach mir ist?“, hakte ich zur Sicherheit nochmal nach. „JA“, riefen alle gleichzeitig.
Der Professor ergriff ein letztes Mal das Wort. Er nahm den zweiten Zettel wieder hervor und laß: „Mona Kühlewind“.
„Ja“, sagte ich, rückte mit dem Stuhl nach hinten und stellte mich auf. „Und ich habe das hier aufgeschrieben, weil ich neu anfangen möchte“, sagte ich und hielt die erste Seite des neuen Mathehefts in die Luft. „Ich bin Mona. Und ich bin es gern.“, stand in Großbuchstaben auf der aller ersten Seite dieses Heftes.
Ohne noch ein weiteres Wort zu verlieren, erhob sich die gesamte Klasse, auch der faule Tim Brauer, und fing wieder an zu applaudieren.

Seit diesem Moment bin ich mir sicher, das Richtige getan zu haben, denn „Ein neues Heft ist wie ein neuer Anfang“, stimmt’s?

18 Comments

  • BENANCY Oktober 1, 2015 at 19:16

    Ein neues Heft ist wie ein neuer Anfang … das trifft den Nagel auf den Kopf.
    Hast du dir schon einmal überlegt, ein eigenes Buch zu schreiben?

    • Mona Kuehlewind Oktober 1, 2015 at 19:19

      Ja, ich bin sogar schon dabei. Allerdings noch dabei meine Ideen ein bisschen zu sortieren. Aber ja, das wäre ein sehr sehr großer Wunsch von mir. Lieb, dass du danach fragst <3

  • sternfluesterer Oktober 1, 2015 at 20:15

    Das ist ein grandios interessanter und schöner Text. – Weißt oder ahnst Du, wieviele Gedanken, Fragen, Vergleiche mir während des Lesens Deiner Zeilen durch den Kopf geschossen sind? Du kannst es nicht wissen, Du kannst es nicht ahnen.

    Du hast mit der Frage nach Deinem ICH die zentrale Frage aufgeworfen, die mich, seitdem ich krank geschrieben bin, so intensiv beschäftig hat, wie nie vorher. Und ich weiß nun, dass ich nie richtig damit fertig werden werde. – Ich habe viel über mich erfahren in meinem ja schon etwas längeren Leben 😉 und vor allem während der letzten 1 1/2 Jahre, aber ich weiß auch so vieles noch nicht. Auch über mich nicht.

    Ich lebe unter anderem nach folgender Maxime: Bleib immer auf der Suche! Höre nie auf damit. Es lohnt sich, denn Du weißt nie alles, weil es absolutes Wissen ebensowenig gibt wie absolute Wahrheit. Du kannst und wirst immer wieder etwas entdecken, darunter auch Gutes, Wichtiges. Auf der Suche bleiben, heißt am Leben bleiben, heißt Leben.

    So komme ich nun immerhin besser als vormals damit klar, auch nach mir auf der Suche zu bleiben, mich nicht als endgültig, als fertig, anzusehen.

    Das, was die Mona in Deinem Text da widergespiegelt hat, ist, so habe ich es verstanden, dass sie sich schon früh und überdies bewusst auf die Suche nach sich selbst begeben hat. Das hat mich sehr beeindruckt, weißt Du? Ich habe damit in meinem Leben aus unterschiedlichen Gründen viel später begonnen. Und ich empfinde das heute als schade, als Verlust.

    Es ist schön zu sehen, wie Du schon suchst, wie Du beginnst, zu finden. Und ich habe Zuversicht, dass Du nie mehr aufhören wirst, weiter zu suchen, dass Du motiviert bist, immer weiter auf Entdeckungsreise zu gehen, in Dich hinein und in die Welt.

    Ich bin so froh, Deinen Blog entdeckt zu haben. Du bist ein tolles Mädchen mit einer unglaublichen Art, ansprechend, fesselnd zu schreiben und wunderbare Gedanken zu entwickeln und durch Dein Schreiben zu teilen.

    Womöglich klingt das alles sehr begeistert. Hmmm, ICH BIN begeistert!

    Und das Bild, die Aussage, wonach ein jedes neue Heft wie ein neuer Anfang ist, ist zauberhaft – ich möchte, dass er in meinem Gedächtnis bleibt, als ein sehr wahres Bild!

    Allerschönste Grüße an Dich!

    • Mona Kuehlewind Oktober 2, 2015 at 17:18

      Ich muss mich bei dir wieder einmal von ganzem Herzen für deinen wunderbaren Kommentar bedanken. Es ist immer ein unglaublich schönes Gefühl zu hören, dass man anscheinend doch noch etwas mit Worten erreichen kann. Das beweist mir jedes Mal, dass Worte doch mehr als nur eine Zusammensetzung aus Buchstaben.
      ICH BIN begeistert von deinem Kommentar und dem, was auch immer es genau sein mag, was ich bei dir mit meinen Texten erreichen kann.
      Wenn ich könnte, dann würde ich dir den Wunsch erfüllen, dass der Text dir im Gedächtnis bleibt, „als ein sehr wahres Bild“. Das wäre schön.

      Alles Liebe und DANKE,
      Mona

  • Robert Oktober 2, 2015 at 15:07

    Ja, schreibe ein Buch; DU kannst es!
    LG

  • bodyguard4you Oktober 2, 2015 at 21:35

    dann schlag das heft auf … und fülle die seiten mit leben …

  • Highly Sensitive Person (High Sensation Seeker) Oktober 4, 2015 at 11:25

    Hallo Mona 🙂

    Folgenden Satz von dir finde ich wunderbar:

    „Okay. Ich darf als einfach nicht so viel denken und das tun, wonach mir ist?“

    Viele Menschen verlieren diesen Satz und somit sich selbst im Laufe ihres Lebens aus den Augen und orientieren sich an anderen – so wie Mona sich zu Beginn an anderen orientiert hat…

    Willkommen bei den Hochsensiblen 🙂

    Wie du bereits geschrieben hast – wenn man gerne sich selbst ist, dann kann man nichts mehr falsch machen.

    Alles Liebe,
    Julia

    • Mona Kuehlewind Oktober 4, 2015 at 21:01

      „Willkommen bei den hochsensiblen“, ich wüsste keine Begrüßung, die besser passen würde! Hochsensibel bin ich wirklich, das war ich schon immer. Für emotionale, gefühlvolle Texte ist es vielleicht auch ein Vorteil aber im echten Leben wird es oft auch zum Nachteil. Aber mittlerweile weiß ich ein bisschen besser damit umzugehen.
      Ein schöner Kommentar von dir, danke dafür! Und deine Einstellung und Sichtweise ist toll. Pass gut drauf auf.

      Alles Liebe,
      Mona

      • Highly Sensitive Person (High Sensation Seeker) Oktober 4, 2015 at 21:31

        Liebe Mona,

        wie wahr, wie wahr und gut erkannt – meine Einstellung und Sichtweise musste ich hart erarbeiten und immer wieder verteidigen. Denn nicht viele können das nachempfinden, was in mir selbst vorgeht. Es gibt nicht viele Menschen, die sich genauso wie ich über das kleine Blümchen am Straßenrand erfreuen… Aber wenn man solche Menschen gefunden hat und Zeit mit ihnen verbringt, lädt das meine Batterien sehr schnell wieder auf und ich komme immer schneller wieder zu mir selbst. Nun ja, so oder so ähnlich kennst du das bestimmt auch…

        Also – ich wünsche dir noch viel Freude mit deinem Blog – ich lese dich gerne 🙂

        Alles Liebe und einen guten Start in die neue Woche,
        Julia

        • Mona Kuehlewind Oktober 4, 2015 at 21:50

          Das hast du schön gesagt. Ich kann deinen Worten nur zustimmen und dir recht geben, wenn du sagst, dass es njcht viele Menschen gibt, die auch über das kleine Blümchen am Straßenrand erfreuen .. Leider. Aber diese Menschen, die sich darüber erfreuen, sind etwas Gant besonderes. Nicht, weil sie der Minderheit angehören, sondern weil sie wissen wie das Leben funktioniert. Weil diese Menschen wissen, dass das Blümchen njcht lange am Straßenrand überleben wird. Weil sie wissen, wie nah der Tod sein kann. Weil diese Menschen das Leben zu wissen schätzen. Jedes Leben. Das eigene Leben und auch das Leben einer Blume.
          Ich hoffe du konntest meinen Worten noch folgen ..

          Hab eine gute Nacht,
          Mona

    • hansjoachimantweiler Oktober 12, 2015 at 22:49

      Liebende Julia und Mona,
      herrlich auch Deine Schlüsselerkenntnis
      Die Krise der Gegenwart ist ein globaler Selbstverlust
      Bewirkt durch verintellektualisieren allen Leben
      Bei gleichzeitigem Verkümmern des reinen Fühlens
      Diese Nitroglitzerinmischung emotionalisiert eine explosive Weltpolitik..
      Ein Hoch den fein Fühlenden

      Joachim von Herzen
      darf Er der dritte im Bunde sein ?

  • Wellenzähler Oktober 12, 2015 at 19:54

    Wow du hast mich gefesselt! Ganz toll geschrieben

  • %d Bloggern gefällt das: