Und jetzt bin ich different

Oktober 30, 2015

Es gab mal eine Zeit, da war „anders sein“ cool. Jeder wollte anders, als der Andere sein. Niemand wollte so aussehen, wie der Andere aussah. Niemand wollte das essen, was der Andere aß. Niemand wollte sein, wie der Andere war. Wir alle wollten anders sein.
Flip Flops im Sommer waren plötzlich out und Spaghetti Bolognese war zu einfach. Jetzt boomten Birkenstocks, Spaghetti aus Zucchini und Karotten. Fleischfresser wurden plötzlich zu Vegetariern und Couch Potatoes zu wahren Fitness Junkies.
„Be different“, lautete damals die Devise, die auf so gut wie jedem Magazin abgelichtet wurde.
Was manch einer zu dieser Zeit vielleicht gebraucht hätte, wäre eine Anleitung gewesen. Eine Anleitung für dieses „be different“. Aber hinter der Überschrift „be different“ verbargen sich meist nur prominente Gesichter, verrückte Künstler oder Philosophen, die sich die Haare pink, blau oder lila gefärbt hatten, einen Kleidermix aus alt und neu, aus floral und klassisch trugen oder ihr Gesicht unter Smokey Eyes und rotem Lippenstift versteckten.
Eine Anleitung für das besagte „be different“ wäre sicherlich für manch einen sinnvoller gewesen, damit es ihm erspart geblieben wäre, als Kanarienvogel abgestempelt zu werden oder für das nächste Karnevalsgesicht nominiert zu werden. Manch einem hätte eine Anleitung sicherlich einige Peinlichkeiten und Unannehmlichkeiten erspart. Und manch einem hätte sie vielleicht sogar das Leben gelassen. So wie mir.
„“Be different“, ich will auch different sein, ich will auch anders sein.“, meckerte ich über Jahre hinweg. Ich probierte mich an dunklen Haaren, hellen Haaren und irgendwann sogar an Roten. Ich probierte auch mal das Rauchen aus, feierte wilde Partys und tanzte zu klassischer Musik gerne mal einen Discofox. Ab und zu verkleidete ich mich gerne mal als Prinzessin, als Hexe oder gute Fee. Ab und zu trug ich auch mal den floralen „be different“ Look aus dem Boulevard-Magazin oder trug das „be different“ Make up aus der Beauty Ausgabe.
Aber jedes Mal stellte ich zu meiner großen Enttäuschung fest, dass ich nie anders war als vorher. Ich war immer noch ich. 1,62cm groß, 65 Kilo schwer und 17 Jahre jung.
Andere schafften es irgendwie so different zu sein, dass alle sie für cool hielten. Selbst meine Mama wurde an der Arbeit zur coolsten Chefin gekürt, mit der Begründung, dass sie „anders sei, als eine normale Chefin“. Und auch Papa wurde für „cool gefeiert“, als er sich als Zweitwagen einen Oldtimer aus dem 19. Jahrhundert anschaffte, und keinen Porsche wie die Mehrheit seiner Freunde. Und sogar Oma wurde in der Nähgruppe plötzlich „die Cool“ genannt, weil sie eine andere Strategie beim Stricken hatte, als ihre Mitstreiterinnen. Maria, eine Freundin, war schon immer anders, weil sie Operngesang liebte und Freddie, ein guter Freund, war auch schon immer anders und besonders cool, weil er lange Haare trug.
Alle schafften so furchtbar cool und anders zu sein. Bis auf mich. Nach jeder Verwandlung war ich immer noch ich. Klein, pummelig und jung.
Ich zerbrach mir den Kopf darüber, verbrachte schlaflose Nächte und verpasste die ein oder andere Unterrichtsstunde, weil ich nach der Anleitung für „be different“ suchte.
Und irgendwann kam mir die Idee. Die Idee die mir das Leben nahm und mir mein Leben schenkte. Ich arbeitete nicht an einer neuen „Strick-Innovation“, ich versuchte auch nicht Jungs in kurzen schwarzen Kleidern und roten Lippen anzulocken, sowie Mama immer neue Kunden um den Finger wickelte. Ich arbeitete weder an einem neuen Look, noch an einem anderen Make up.
Ich setzte mich hin, oder diätete und sportelte mich besser gesagt hin, und arbeitete an mir selbst. An meiner Person. Bis zu dem Punkt, an dem mir gesagt wurde „Jetzt reichts. Jetzt hörst du auf oder du musst in eine Klinik.“ Und dann habe ich tatsächlich aufgehört. Natürlich nur mit dem diäten und sporteln, aber nicht an mir zu arbeiten. Aber ich hatte mir eine Basis geschaffen, auf der ich das different sein, das anders sein, aufbauen konnte.
An jenem Tag hörte ich es dann endlich „Du bist ja ganz anders geworden“, begrüßte mich eine alte Freundin von Mama, die mich nur mit roten Pausbäckchen kannte und immer mit vollem Mund hörte sprechen.
Der Schuss war an diesem Tag gefallen. Ich war nun different. Ich war nun anders. 1,62cm groß, 48 Kilo schwer und 18 Jahre jung.
Scheinbar war dies auch ein Schuss für die Medien. Für eine neue Welle, die bis heute die Weite der Medienunternehmen mitreißt.
Jetzt, wo ich so different bin, so anders bin, steht in den Magazinen nichts mehr von wegen „be different“. „Be different“ ist uncool. „Be different“ ist out. Und ich bin voll drin. Ich bin voll drin im different zu sein und gleichzeitig voll drin im „Uncoolsein“, im „out zu sein“. Alle anderen sind jetzt wieder cool, oder immer noch cool. Alle anderen sind jetzt voll „in“.
Und ich bin jetzt different.

Different, weil ich mich anders ernähre. Anders als damals, als es noch Nutellabrot zum Frühstück gab und eine Tafel Schokolade zum Dessert. Anders als in der Zeit, als ich jeden Tag Brokkolimatsch, Reis und Hähnchen aß und anders als damals, als ich gar nichts mehr aß.
Heute versuche ich mich pflanzenbasiert und ballaststoffreich zu ernähren. Ich verfolge weder eine Low Carb, noch no Carb Diät. Generell verfolge ich keine Diät, sondern meinen eigenen Ernährungsstil.

Different, weil ich mich jetzt anders kleide. Anders als damals, als ich Größe 40 trug und mich unter weiten Pullovern und langen Kleidern versteckte. Anders als in der Zeit, in der ich rund um die Uhr mit Jogginghose und Sportschuhen unterwegs war und anders, als mein Po nichtmal mehr Größe 36 ausfüllte.
Heute trage ich Größe 36 mit Po. Ich trage Kleider, Röcke und manchmal auch Hosen. Ich verstecke mich nicht mehr unter weiten Pullovern und langen Kleidern, aber ich präsentiere mich auch nicht in hautengen Sporthosen oder renne mit Sportschuhen in die Universität. Generell kleide ich mich nicht mehr, um zu verstecken, dass ich zu dick bin oder um zu zeigen, dass ich dünn bin. Heute habe ich meinen eigenen Kleidungsstil.

Different, weil ich mich anders verhalte. Anders als damals, als ich jedes Wochenende auf Konzerte und Festivals fuhr, die Nacht zum Tag machte und den Tag auch gerne mal zur Nacht. Anders als in der Zeit, in der ich Samstag Abends in der Mukkibude stand und anders als damals, als ich „Dauer-Winterschlaf“ hielt.
Heute verbringe ich gerne mal ein Wochenende auf der Couch, aber auch mal ein Wochenende an der frischen Luft. Heute sieht man mich Samstag Abends beim schreiben, philosophieren und träumen. Heute findet man mich nicht mehr auf wilden Partys das Tanzbein schwingen, sondern in netten Cafés die Tinte spritzen und den Füller schmieren. Heute habe ich meinen eigenes Verhalten.

Different, weil ich jetzt anders denke. Anders als damals, als ich nur an Süßigkeiten dachte und insgeheim schon an Weihnachten, Plätzchen und Stollen dachte, obwohl wir noch mitten im Sommer waren. Anders als in der Zeit, als ich nur noch an Sport, Eiweiß und Muskeln dachte und anders als damals, als ich nur noch an die Zahl auf der Waage dachte.
Heute denke ich an dich, an mich und an uns. Ich denke an das Studium, an meine Zukunft und meine Pläne. Ich denke jetzt an das Leben, an das Lieben und an das Glücklich sein.
Heute denke ich nicht mehr an das Essen von McDonals und auch nicht an den leeren Teller von morgen, sondern ich denke an die vegane Pizza von heute Nachmittag. Ich denke nicht mehr mit einem schlechten Gewissen, sondern einem Guten. Heute denke ich mit meinen eigenen Gedanken.
Different, weil ich jetzt andere Pläne habe. Anders als damals, als ich am liebsten eine neue Restaurantkette gegründet hätte oder Filialleiter von Burger King geworden wäre. Anders als in der Zeit, als ich Bodybuildern werden wollte und in die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger zu treten wünschte. Und anders als damals, als ich einfach nur dünn, dünner, am dünnsten sein mochte.
Heute habe ich Pläne von einer Zukunft als rasende Reporterin. Als Journalistin, die um die Welt reist, die schreibt bis ihr die Finger bluten und aus allen Ecken der Welt erzählt. Dabei isst, liebt, lebt und glücklich ist. Heute habe ich meine eigenen Pläne.

Different, weil ich jetzt anders lebe. Anders als damals, als ich von den Glückshormonen der Schokoladentafel lebte, der Süße der Coca Cola und der Energie von Red Bull. Anders als in der Zeit, als ich von der Endomorphinausschüttung beim Sport, dem leicht süßlichen Geruch von Eisen und der Energie von Spinat lebte. Und anders als damals, als ich von den Glückshormonen der Zahl auf der Waage der Süße von Süßstoff und der Energie von einem kleinen grünen Apfel am Tag lebte.
Heute lebe ich von den Glückshormonen, wenn ich dich, mich oder uns lachen sehe. Heute lebe ich von der Süße der Liebe und der Energie von einem starken Willen. Heute lebe ich mal bequem, mal sportlich und manchmal auch faul. Aber meistens lebe ich froh, lustig, zufrieden und verdammt glücklich. Heute habe ich meinen eigenen Lebensstil.

Different, weil ich jetzt anders bin. Anders als damals, als ich dachte, dass ich das pummelige Mädchen mit dem Eis in der Hand sei, das in Tränen ausbricht, wenn die Lieblingsschokolade ausverkauft ist und das Mädchen sei, das nachts heimlich den Kühlschrank plündert. Anders als in der Zeit, in der ich dachte, dass ich das Mädchen mit den vielen Muskeln sei, das jeden Tag Muskelmiezen hat, auf rostiges Eisen, nasse Hände und jede Menge Schweißtropfen steht. Und anders als damals, als ich dachte, dass ich das dünnste Mädchen sei, das nie dünn genug sein konnte.
Heute denke ich, dass ich das Mädchen mit dem Notizbuch in der Hand bin, das in Tränen ausbricht, wenn sie ein Wort verliert oder die Tinte verschmiert, das mitten in der Nacht das Licht anknipst und eine Geschichte schreibt. Heute denke ich, dass ich das Mädchen bin, das nicht pummelig und auch nicht zu dünn ist. Das ich das Mädchen bin was auf Liebe, Lachen und Leben steht. Heute denke ich, dass ich mehr ich bin.

Aber jetzt, wo ich meinen Ernährungs- und Kleidungsstil gefunden habe, jetzt wo ich weiß, wie ich mich verhalte, wie ich denke, welche Pläne ich habe, ja jetzt wo ich sogar mehr ich selbst bin, bin ich plötzlich different und „out“. Alle anderen sind jetzt „in“, weil sie nicht mehr anders sind. „Be different“ ist ausgestorben, aber für mich top aktuell.
Und deshalb ist es für sie so schwer zu akzeptieren. So schwer zu verstehen, dass ich jetzt different bin. Deshalb denken sie so falsch.
Sie denken ich sei süchtig. Manch einer denkt noch immer, dass eine „Esssucht“ habe und nur essen will. Manch einer denkt, dass ich noch eine Sportsucht habe und nur sporteln will. Die meisten denken sogar, dass ich eine Magersucht habe und immer noch die Dünnste sein will.
Aber dass ich weder eine Esssucht, noch Sportsucht, noch Magersucht mehr habe, verstehen sie nicht, weil mein Leben jetzt different ist.
Mein Leben ist anders als das Ihrige und anders als mein damaliges. Und deshalb wissen sie nicht, dass ich eine Sucht nach Leben habe. Sie wissen nicht, dass ich jetzt leben will.

8 Comments

  • hansjoachimantweiler Oktober 30, 2015 at 17:22

    Mona bedeutet im Arabischen Hoffnung im Irischen edel
    Lebendige edle Hoffnung Mona

    Die Spielwiese Erde ist eben auch ein Kindergarten
    Und Ich liebe Kinder
    Wir verkleiden Uns an Fasching um wieder Kind zu sein
    Gewünschte Rollen leben Träume spielen Narr sein Künstler
    Den Rest des Jahres um angepasst anerkannt dabei verkannt zu sein
    Gestern fragte mich eine Frau wesshalb Ich Sie so anguckte
    Weil Ihr schöner Wollpullover bunte Blumen am Ärmel trug
    Da hat sie sich gefreut
    Kleiderkunst Das Gesamtkunstwerk MENSCH ist eben universell oder verkommt zur Uni Form
    Farbe bekennen ist Gefühle zeigen und auslösen
    Die Gefühlsverarmung ist der Tod einer objektinfizierten Zeit
    Sei doch objektiv Aha sei ein Objekt..
    Wer Seine Träume nicht lebt erwacht auf dem Friedhof der freudlosen Realität
    Jimy Hendrix sang ein Lied „Ich störe Mich nicht was die (Leute) Menschen sagen
    Das hat Ihn so charismatisch und kraftvoll sein lassen
    Viel Freude beim Abenteuer Leben
    danke
    Dir Joachim vonHerzen und zu Kunterbunt

  • sternfluesterer Oktober 30, 2015 at 20:35

    „In“ oder „Out“, damit habe ich nie wirklich etwas anfangen können. Ich weiß nicht warum, aber selbst als Jugendlicher in der DDR, war es mir weitgehend egal, wenn andere „Westklamotten“ trugen. Ich hatte keine Verwandten „drüben“ und also auch kein entsprechendes Geld oder die Möglichkeit etwas geschickt zu bekommen. Ich war deshalb weder auf andere neidisch, noch irgendwie unzufrieden. Materielles, hat für mich nie eine besondere Bedeutung gehabt.

    Und dann, als ich auch „Westklamotten“ haben konnte, wurde ich sehr schnell serh vorsichtig. Ich bemerkte, wie viele Menschen da immer neuen „Hypes“ hinterher liefen und plötzlich alle aussahen als trügen sie eine Uniform. Aber jeder hielt sich für individuell. Die allerwenigsten waren es, ein bisschen die mit den blauen, grünen und roten Haaren vielleicht, aber auch die sahen in ihren schließlich immer größer werdenden Subkulturen schließlich auch alle irgendwie gleich aus.

    Ich weiß nicht, was einen Menschen so sehr treiben kann, unbedingt „anders“ sein zu wollen und dafür viel wertvolle Zeit zu investieren, die dann auf Friseursitzen, in Designerläden oder sonst wo verrinnt. Es ist so schade, vor allem um die Zeit.

    Warum verstehen so wenige, glauben so wenige daran, dass kein Mensch wie der andere ist, dass jeder von uns ein Unikat ist? Das ist so, an sich so, von der Natur so gegeben und gewollt. Und das ist so fantastisch! Und noch fantastischer ist, dass jedes menschliche Unikat sich im Laufe seines Lebens spezialisiert. Und, dass auch das an sich „von selbst geschieht“, im Mindesten bei jenen, die mit offenen Augen durch die Welt gehen mögen, die wissen wollen, die auf der Suche bleiben, die Freude haben, zu lernen und die versuchen differenziert zu schauen, zu denken, zu werten

    .
    Was für eine Vielfalt so entsteht! Aus jeder einzelnen kleinen, die wir bei unserer Geburt schon sind, eine große universelle, so universell, dass sie uns mehr und mehr Menschen erkennen lässt, mit denen wir etwas teilen, was uns doch nie und nimmer uniform macht, das bewusste Wissen anders zu sein als der andere, selbst dann, wenn da eine große Seelen- und Herzensverwandtschaft gegeben ist.

    Die Kunst sich dessen bewusst zu werden, bewusst zu sein, ist der Schlüssel zu wahrhaft und ureigen menschlichem Leben, dem, was es so besonders, so einzigartig sein lässt. –

    Du hast ihn ganz offenkundig gefunden, diesen Schlüssel, liebe Mona.

    Nicht alle Menschen schaffen das. Und die allermeisten, die es schaffen, schaffen es nur auf so schwierigen, manchmal schlimmen, beinah verhängnisvollen Umwegen. – Warum nur? Das wüsste ich gern.

    Soweit meine Gedanken zu Deinem neuen Text. Unglaublich, wie sie mir von meinen zwei einzigen Schreibfingern aus immer in die Tasten fließen, wenn ich etwas von Dir lese. So viel Inspiration liegt in Deinen Worten, Deinen Gedankengängen, dem Schildern Deiner Erfahrungen und dem Erzählen Deiner Geschichten.
    Wenn ich Dir davon nur ein klein bisschen zurückgeben könnte …

    Sternflüsternde Grüße an Dich und nur liebe Wünsche bis zum Wiederlesen. Hab‘ eine gute Nacht und ein erholsames Wochenende, liebe Mona!

    • Mona Kuehlewind November 1, 2015 at 17:54

      So viele Fragen, und so wenige Antworten! Aber das macht das Leben doch erst attraktiv, lebenswert und unheimlich aufregend, oder?

      Ich kann mich nur IMMER wieder wiederholen: Deine Worte sind wunderbar und ich lese sie fast lieber, als mein Lieblingsbuch.
      Ich DANKE Dir. Ganz ganz liebe Grüße und hab noch einen schönen Abend!

  • linnmaira November 1, 2015 at 8:38

    Ein sehr berührender Text Mona, ich denke du bist jetzt das schönste Du, dass du jemals sein kannst – denn glückliche Menschen sind schönen Menschen 🙂

  • Christin November 4, 2015 at 23:02

    So clicheéhaft das auch klingen mag: Jeder Mensch ist anders und ganz individuell. Da gibt es kein In oder Out. Diejenigen, die definieren, was In oder Out ist oder sich daran orientieren, die – so denke ich – sind einfach gestrandete Menschen auf der Suche nach sich selbst. Hat man sich einmal selbst gefunden, ist einem egal, wie der Mainstream aussieht.

    Das mit der Selbstfindung ist aber so eine Sache. Damit hatte ich nie Probleme, zumindest was Hobbies oder Leidenschaften angeht, auch nicht mein Wesen. Denn ohne es bewusst zu erkennen, war ich schon ich. Natürlich nicht perfekt, eher eine Baustelle, aber das Gerüst steht.

    Leider nutzen viele Medien die Selbstfindungsphase der Jugendlichen aus. Sie sollten ihnen Anleitungen zu sich selbst geben und ihnen nicht sagen, was sie sein sollen. Schließlich sollten sie sie selbst sein (that Alliteration, tho).

    Nur ein paar ungeordnete Gedanken zu deinem Text, die ich mal hierlassen wollte mit Grüßen von (quasi) nebenan
    Christin

    • Mona Kuehlewind November 5, 2015 at 15:06

      Ich danke dir für die „ungeordneten Gedanken“ zu meinem Text. Ich fand sie ganz wunderbar zu lesen und bin dir dafür auch sehr dankbar!

      Alles Liebe und Grüße an dich,
      Mona

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