YES! Endlich 20 Jahre alt!

November 2, 2016

„Yes, Baby“, klatschte ich in die Hände, applaudierte mir zu als ich eben gerade aus dem Bett gesprungen bin. Gesprungen, nicht weil der Wecker mir zu laut in die Ohren pfiff, sondern weil ich heute Geburtstag habe und es mich jeden zweiten Novembertag keine zwei Minute dauert, kein Wecker ausstellen und nochmal auf die Seite drehen bedarf. An diesem zweiten Morgen im November bin ich seit 20 Jahren sofort wach. Da kann ich eine noch so schlaflose, traumatische Nacht erlebt oder zu viel Kaffee getrunken habe, am zweiten November bin ich immer hellwach. Ein bisschen so als würde ich jedes Jahr, immer und immer wieder, das Licht der Welt noch einmal neu erblicken, nur, dass ich eben schon weiß, was mich erwartet. Zumindest ein bisschen.
14937189_1153048718095041_1629185427171995310_n„Endlich 20“, tapste ich nun also mit meinen nackten Füßen, deren Nägel ich gestern Abend noch extra in einem dunklen Rot lackiert habe, über die alten Dielen. Vorm Spiegel blieb ich stehen, schielte runter zu meinen Beinen, denen das Sonnenlicht einen blassen Schimmer, einen Hauch Glitzer, verlieh. Meine Beine waren nackt. Mein schwarzes Kleid, oh nein, wie kann ich nur Kleid schreiben, ich meine natürlich Dessou, reichte bis zur Mitte meiner Schenkel, überdeckte gerade noch so den Po. Es hat Spitze. Viel Spitze. Und sogar Pailletten am Ausschnitt. Am tiefen, sehr tiefen Ausschnitt. Und ja, irgendwie freute ich mich darauf, ab nun an jeden Morgen in einem solchen Dessou aufzuwachen.
Ich kaufte es mir an jenem Samstag, an dem ich zum ersten Mal das Laub unter meinen Füßen spürte, meine Hände an einem heißen Kaffee wärmte, durch die Stadt schlenderte und an mein nächstes, mein zwanzigstes Lebensjahr, dachte. Bewusst war mir schon an diesem Samstag, dass sich einiges verändern wird, wie es im Grunde genommen auch jedes Jahr passiert, wenn man sich einmal rückblickend die letzten 365 Tage ansieht. Doch zu diesem Zeitpunkt war mir bereits klar, dass das nächste Lebensjahr nicht mit den üblichen Veränderungen wie es all die letzten Jahre geschah, ablaufen wird. Bisher war es doch immer so, dass die Tage eben so davon schritten und ich immer ganz unbewusst mit ihnen lief, guckte nie großartig nach links, nach rechts, blieb nie stehen, atmete kaum durch, sondern lief meistens brav geradeaus. Ich entwickelte mich, natürlich. Aber bin ich mal ehrlich zu mir selbst, diese ganze Entwicklung lief doch im grundgenommen im Unterbewusstsein ab. Habe ich jemals bewusst wahrgenommen, wie ich beispielsweise rede? Wie ich jetzt anders rede als vor zehn Jahren? Oder wie ich jetzt laufe? Wie ich mich jetzt auf den Stuhl setze und aufstehe, wenn es an der Tür klingelt? Wann habe ich begonnen  mich zu schminken und wann habe ich handgeschriebene Liebesbriefe gegen WhatsApp-Nachrichten eingetauscht? Ich weiß es nicht mehr. Ich weiß es nicht mehr, weil es für mich nie einen Grund gab, mir diese Daten zu merken. Und wahrscheinlich gab es auch nie einen Tag X, weil eben alles so passierte. Mit der Zeit. Mit den Jahren. Mit 19 Lebensjahren.
Dadurch, dass eben alles so geschah und ich kaum einen Gedanken daran verlor, habe ich nun ein bisschen das Gefühl, als hätte ich Dinge vergessen, einfach übersprungen oder vielleicht sogar durch andere ersetzt. Es sind Dinge wie Loslassen, Abschalten, Akzeptieren, Zufriedenheit und vielleicht auch Erwachsensein.
Mir sagte einmal jemand, dass wenn ich 30 Jahre alt wäre, alles einfacherer wäre. Lange Zeit grübelte ich darüber nach, überlegte, was genau dann einfacher fallen sollte. Nie gab man mir eine Antwort und so verpuffte seine These zu einem Hauch von grauem Staub. Und erst jetzt, jetzt als ich durch die Stadt schlenderte, lief ich auf einmal wieder in diese Staubwolke und es dauerte mich gar nicht so lang, da beantwortete ich mir die Frage ganz wie von allein. Ganz wie von allein fiel mir ein, dass er genau diese Dinge meinte: Loslassen, Abschalten, Akzeptieren, Zufriedenheit, Erwachsensein. Diese Dinge, die dann einfacherer fallen, weil man in den meisten Fällen mit 30 im Leben steht, fest im Leben steht, auf hartem Asphalt und nicht auf Wasser gebaut ist, so wie ich mit jungen 19 Jahren.
Und als mir diese Antwort durch den Kopf schwirrte wie ein rasender Meteorit, der um die Erde kreist, wusste ich, dass ich genau jetzt zwei Optionen habe. Erstere wäre, dass alles beim Alten bleibt, nur eben mit einer 20 davor. Was wiederum bedeuten würde, dass ich unbewusst weiter erwachsen werde. Und die zweite Option wäre, dass ich aufhöre stets geradeaus zu laufen, auch mal tue, wonach ich fühle, denke, glaube zu wissen. Das darauf hinausläuft, dass ich meine weitere Entwicklung bewusst wahrnehmen kann und nicht nur dass, sondern sie auch, weil ich mich bewusst dafür entscheide, meine Entwicklung steuern kann. Damit meine ich nicht, dass ich 30 über Nacht werden kann, damit meine ich nicht, dass ich von heute auf morgen vom Teenager zu einer erwachsenen, mitten im Leben stehenden Frau reifen kann, sondern damit meine ich, dass ich entscheiden kann, wer ich sein will und auf welchem Boden ich stehen werde.
An jenem, besagten Samstag entschied ich mich für letzteres. Es war eine Herz-Kopf-Entscheidung, die ich mit ganzem Herz und vollem Bewusstsein traf. Nicht für irgendwen da draußen, sondern ganz für mich allein. So kaufte ich mir auch das Dessou, weil ich mich in so etwas automatisch ein bisschen reifer fühle. Auch wenn das natürlich nur ein Gefühl ist, was dieses schwarze Spitzenkleid mir verleiht, ist es doch irgendwie ein schönes Gefühl, dass mich indem unterstützt, was ich nun bewusst wahrnehmen will. Loslassen. Abschalten. Akzeptieren. Zufriedenheit. Erwachsen werden.

In 20 Jahren, zwei Jahrzehnten lernt man eine ganze Menge, durchläuft etliche Entwicklungsstufen und wenn man dann einen Blick darauf wirft, fragt man sich wie all das passieren konnte:

KOPFMENSCH das bin ich durch und durch. Nichts, was nicht vorher durch meinen Kopf geschwirrt ist, gelangt auch nicht in mein Herz. So ist es mit der Liebe, dem Leben und den banalsten Entscheidungen. Das Herz ja, der Kopf nein, und die Sache hat sich meistens für mich gegessen.

GEFÜHLE kann ich natürlich zulassen, doch müssen sie sich erstmal durch die dicken Wände meiner Schädeldecke quetschen und meinen Kopf überzeugen. Wenn ich die Situation, in der ich mich befinde, sei es privat oder beruflich, auch mit einer Beziehung vereinbaren kann, kann ich mich auch verlieben. Nicht aber kann ich mich verlieben, weil ich es fühle, obwohl ich mich privat und/oder beruflich gerade in einer Situation befinde, die ich persönlich nicht mit einer Liebes-Odyssee vereinbaren kann. Und wenn mich jemand datet, dann werden mich Worte auch eher überzeugen als der Kuss. Denn Worte gehen als aller erstes durch den Kopf, bevor sie in das Herz gelangen. Den Kuss aber fühlt man zuerst. Erst später, wenn sie die feuchten Lippen aus ihrer Bewegung lösen, setzt der Verstand wieder ein.

LOSLASSEN fällt mir hingegen sehr, sehr schwer. Manchmal gelingt es mir schon, aber das sind Ausnahmen. Vor allem das Loslassen von Personen, denen ich sehr viel anvertraut habe, denen ich vielleicht sogar irgendwann mal den schönsten Platz in meinem kleinen Herz gewährt habe, die dich nun aber allein gelassen haben, gelingt mir kaum. Es ist nicht, dass ich diese Person vermisse, dass ich auf Ort und Stelle zu dieser Person möchte, sie umarmen, küssen oder sie einfach nur fragen möchte, wie es ihr geht. Nein. Vielmehr ist es, dass ich an diese Person denke, wenn ich in der S-Bahn eine Person sehe, die ihr ähnlich sieht, wenn ich eine Jacke streife, die der ihren gleich kommt, wenn ich einer Stimme lausche, die denselben Unterton besitzt, wie sie. Es ist, dass ich immer und immer wieder an sie denke, obwohl ich doch eigentlich loslassen will.

REDEN kann ich nicht gut. Man 14956650_1153048674761712_5583440698592367886_nmag glauben, dass ich doch eigentlich eine der besten Rednerinnen sein muss, dass die Worte über meine Lippen klingen wie aus einem vorgelesen Buch. Doch wenn ich rede, dann kenne ich keine Metaphern, dann kenne ich keine Wiederholungen, Anaphern oder Alliteration. Dann kenne ich auch keine tollen Sprichwörter oder Verse, die sich reimen. Dann kenne ich nur Worte, die jedes Mal viel zu schnell und oft unüberlegt aus mir herausschnellen wie ein vorbei rauschender Zug.

SCHREIBEN ist das, was mich glücklich macht. So wirklich, wirklich glücklich, weil ich es genieße, wenn sich meine Welt nur einen kurzen Augenblick um mich selbst dreht. Weil ich es nicht ertrage Dinge in meinem Kopf herumirren zu lassen, weil ich sie gerne auf Papier habe, schwarz auf weiß. Weil ich Ordnung brauche, die ich nirgendwo anders finde, weil Schreiben meine Flucht ist, meine Flucht aus der Realität aus dem alltäglichen Wahnsinn. Weil ich in Welten fliehen kann, in die mir keiner folgt. Weil Schreiben mein Trost, mein Rückhalt, mein Lieblingsort ist. Weil ich mich mit jedem Text besser verstehe, den Dingen direkt ins Gesicht blicke, wenn die Tinte das Papier unaufhaltsam mit Wörtern verziert. Mich macht das Schreiben vielleicht glücklich, weil ich Angst davor habe nicht zu schreiben.

SELBSTSTÄNDIG wäre das erste Wort, was ich sagen würde, wenn mich jemand fragen würde, wie ich so bin. Denn ja, wenn ich genau jetzt den Blick durch meine Wohnung schweifen lasse, sehe ich, dass der Abwasch getan ist, die Waschmaschine sich dreht, der Boden glänzt, sogar die Bilderrahmen abgestaubt sind und der Kalender mit Terminen vollgekritzelt ist. Und ja, ich finde, dass das ein guter Beweis dafür ist, dass ich selbstständig bin.

VERLIEREN kann ich wunderbar. Wirklich. Keine Ironie. Sei es im Spiel oder in der Liebe, bisher konnte ich immer sagen, irgendwie immer mit mir ausmachen: „Okay, es geht weiter.“ Und dann habe ich auch mal eine Träne vergossen, aber so wie mein kleiner Bruder, der das ganze Spielbrett vom Tisch geschmissen hat oder meine Freundin, die tagelang geweint hat und mit den allerschlimmsten Augenringen vor meiner Tür stand, war ich nie.

LIEBEN wäre wahrscheinlich etwas, was ich etwas weiter hinten auf meiner „Über mich“-Liste schreiben würde, weil es Zeiten in meinem Leben gab, da nahm mein Körper mir das Lieben. Da konnte ich nicht lieben, konnte nichtmal ansatzweise so etwas wie Liebe fühlen. Und ja, ich weiß, dass ich geliebt hätte, wenn mein Körper es in dieser Zeit zugelassen hätte. Aber mir fehlten ganz einfach die Hormone. Doch diese Zeit ging vorbei, es dauerte mich einige Zeit, beinahe ein halbes Jahr, aber dann merkte ich, dass ich es wieder kann. Und sogar besser, als ich gedacht hatte. Ich konnte wieder die aller tollsten Liebesbriefe schreiben und meiner Freundin sogar kichernd zuflüstern, dass, wenn es Liebe auf den ersten Blick gibt, ich mich soeben verliebt hatte. Was natürlich nur als Scherz gemeint war, aber gut möglich hätte sein können, denn Liebe in jeglicher Form kann ich endlich wieder fühlen.

ZUHÖREN ist das, was Freunde an mir schätzen, wofür sie mich mitten in der Nacht anrufen, wenn ihnen etwas auf dem Herzen liegt und was für mich einer der wichtigsten Eigenschafen überhaupt ist. Kaum etwas kann ich weniger leiden als wenn ich etwas erzähle und das Gefühl habe, der oder die andere, hört mir nicht zu. Darum bin ich froh, dass ich zuhören kann und es für alle Menschen, die mir lieb sind, auch immer tun werde.

KÄMPFEN wenn Zeiten kommen, in denen man am liebsten gar nicht mehr kämpfen möchte, in denen man denkt, man hätte gar keine Kraft mehr, dann muss man ganz besonders tapfer sein. Dann muss man ganz besonders fest auf die Zähne beißen und weitermachen, einfach weitermachen. Das habe ich wunderbar gelernt.

LACHEN kann ich bis ich mit Bauchschmerzen auf dem Boden liege, ohne, dass mich jemand kitzeln muss. Und lachen kann ich auch sehr gut über mich selber. Manchmal finde ich mich sogar wirklich witzig. Die meiste Zeit schauspielere ich aber nur und lache einfach mit, wenn jemand über mich lacht.

AKZEPTIEREN vor allem sich selber, ist ein Punkt in meinem Leben, den ich noch erreichen will. Rückblickend sehe ich, dass ich mich schon gebessert habe, denn es gab Zeiten, in denen ich jeden Spiegel gemieden habe, in denen ich mich nichtmal vor meinen Freunden ohne Schminke im Gesicht gezeigt habe. Das ist jetzt anders. Aber ich weiß, dass da noch ganz viel Luft nach oben ist. Ich weiß, dass ich noch mehr kann. Noch mehr echt sein. Mich selbst, meinen Körper, so wie er ist, noch mehr zu akzeptieren.

EHRLICHKEIT immer und überall ist nicht immer und überall so leicht. Gerade wenn mir doch eigentlich eine viel bessere, fantasierte Story im Kopf herumschwirrt, war es für mich sehr oft besonders schwer bei der Wahrheit zu bleiben. Auch weiß ich, dass ich teilweise gelogen habe, um ein schöneres Abbild der Realität zu schaffen. Mittlerweile weiß ich, welches Ausmaß eine Lüge, und sei es eine noch so kleine Flunkerei, annehmen kann.

ABSCHALTEN habe ich in der Vergangenheit oft mit Zeit am Smartphone verbunden. Da konnte man sich ja schließlich nicht nur Videos ansehen, sondern auch chatten, telefonieren, Spiele spielen und und und. Und tatsächlich war ich immer der Auffassung, dass Smartphone-Zeit eine Art Entspannung für mich darstellte. Erst als ich im Sommer 2015 nach Hamburg zog und ich wieder mit dem Schreiben begann, merkte ich, was wirklich „abschalten“ bedeutet und wie sehr mich dieses ganze Internet doch eigentlich, na ja, wie soll ich sagen, aufbraust? nervös macht?
Mittlerweile weiß, dass ich beim Schreiben abschalten kann von der Realität, nicht aber von der Fantasie. Die fliegt immer irgendwie mit mir durchs Leben.

KONZENTRIEREN auf sich selber gelingt mir meistens recht gut. Schon früh erklärte mein Papa mir, dass ich nicht auf andere gucken soll. Wenn ich aus der Schule kam und ihm erzählte, was die anderen Kinder für Noten hatten und wie gut ich im Vergleich doch eigentlich war, hielt er sich die Ohren zu, befahl mir sofort damit aufzuhören und ich gehorchte. Papas Lektion hat sich bis heute noch so fest in meinen Kopf eingebrannt, dass ich mich beinahe kaum noch an einer anderen Person orientiere.

INTERESSE zeigen, auch wenn man nicht glauben mag, dass es einen interessieren könnte, ist etwas, was ich durchaus kann, wenn ich will. So muss ich mich sehr oft zwingen, doch bereut habe ich es bisher noch nie.

FITNESSMÄDCHEN war gestern. Dass ist ein Satz, der mir beim schreiben noch etwas in die Finger zwickt. Immerhin hat mein ganzer Blog mit Sport begonnen. Ich war einmal eine richtige, kleine Bodybuilderin, die 7x die Woche ins Fitnessstudio ging und nach einem festen Ernärungsschema aß. Sogar plante ich ein Studium im Sportbereich zu beginnen. Aber dann traf ich plötzlich Entscheidungen, die meinen ganzen Plan umwarfen. Ich zog nach Hamburg um Journalismus und nicht Sport zu studieren. Ich meldete mich aus meinem Fitnessstudio in der Heimat ab, was mir noch so unheimlich schwer fiel, aber ein neues Fitnessstudio in Hamburg suchte ich mir nie so wirklich. Ja, ich machte ein paar Probetrainings, meldete mich im Nachhinein auch bei einem an, doch eigentlich nur fürs gute Gewissen. Und dann kam das Studium und neue Perspektiven. Neue Perspektiven, die nochmal so richtig an meinem Leben rüttelten, mich wach rüttelten und ich hörte von jetzt auf gleich auf meine Kalorien zu zählen. Ich mied alles, was nur annäherungsweise mit Sport zu tun hatte und aß zum aller ersten Mal, nach drei Jahren wieder ein Stück Schokolade. Und dieses Stück Schokolade, dieses Gefühl des ersten Stückes, spüre ich noch heute auf meiner Zunge, weil es wirklich, wirklich, wirklich eine Geschmacksexplosion war. Und weil es so ein berauschendes Gefühl war, probierte ich auch wieder andere Süßigkeiten, immer mehr und mehr, konnte nie genug kriegen, mein Körper sagte nie, dass ich aufhören soll, ganz im Gegenteil. Und so passierte es natürlich, dass ich zunahm. Zu viel. Im Sommer diesen Jahres merkte ich es dann selbst, sah es nicht nur an den Klamotten, sondern fühlte es auch an meinem Puls, der viel zu schnell schlug, als ich die Wasserkisten nachhause schleppte. Also fing ich wieder an Sport zu betreiben und meine Ernährung umzustellen. Ganz ohne Kalorienzähler, ganz ohne, dass ich 7x die Woche Sport mache, schaffe ich es wieder mich von Tag zu Tag wohler zu fühlen. Und die Balance macht mich momentan verdammt glücklich, sogar glücklicher als das erste Stück Schokolade nach drei Jahren Entzug.

BEREUEN kommt für mich nicht in Frage. Niemals, das habe ich mir sogar einmal geschworen, werde ich etwas, was ich getan habe auch nur in irgendeiner Art und Weise anzweifeln oder sogar bereuen. Nichtmal die ganzen missglückten Beziehungen, die untreuen Seelen und den One-Night-Stand bereue ich.

GEBEN irgendwas, irgendeine Kleinigkeit, die keinen Geldwert, sondern einen ganz hohen Gefühlter besitzt, kann das tollste Geschenk der Welt sein und ist es nur ein „Mama, ich habe dich lieb“. Deshalb versuche ich meiner Familie und meinen Freunden von diesen Kleinigkeiten so viel zu geben, wie es mir nur möglich ist.

ERWACHSEN sein, ist etwas, was ich oft angebe zu sein. Viele sagen mir sogar, dass ich schon lange erwachsen bin. Immerhin gehe ich ja kaum noch auf Partys, würde immer den Kaminabend Zuhause bevorzugen und höre auch sehr gerne Lieder von Elton John. Aber ich weiß, dass das nicht alles ist. Ich weiß, dass nur weil ich so tue als ob, ich es mit 20 Jahren noch nicht bin.E

8 Comments

  • K. Engelbert November 2, 2016 at 7:37

    Herzlichen Glückwunsch!

  • Ben Froehlich November 2, 2016 at 8:05

    Alles Gute. Folge deinen Träumen!

  • Red Skies Over Paradise November 2, 2016 at 14:21

    WOW. Happy birthday to you & ein im positiven Sinne auf- und anregendes neues Lebensjahrzehnt.

  • dreeeeamer Dezember 14, 2016 at 18:33

    Hallo liebe Mona!
    Ich liebe es, deine Posts zu lesen, dein Blog, deine Fotos und dein Schreibstil sind wirklich einzigartig. Mir gefällt auch das Layout von deinem Blog wahnsinnig gut! Könnte ich fragen, welches Theme du benutzt?
    Liebe Grüße und noch viel Erfolg
    Lisa von https://dreeeamalittledreamblog.wordpress.com

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